Sonntag, 23. Oktober 2016

Mein Blog ist übersiedelt!

Liebe BlogleserInnen,

stolz darf ich euch heute mitteilen, dass mein Blog ab sofort auf an einer neuen Adresse zu finden ist. Unter www.chiliundschokolade.at findet ihr in Zukunft meine Rezepte, Reiseberichte und Tiroler Gschichten.

Auf der Seite besteht natürlich wieder die Möglichkeit, euch für regelmäßige Benachrichtigungen für meinen Blog anzumelden (auf der Startseite rechts unter "Newsletter").

Ich hoffe, ich sehe euch auf meiner neuen Seite
Alex


Montag, 3. Oktober 2016

Ein Curry für Uganda

Ich bin normalerweise eher zickig, was Fremdbeiträge auf meinem Blog angeht. Aber die netten Menschen von SOS-Kinderdorf haben mich angesprochen, ob ich denn nicht einen Beitrag für einen Spendenschwerpunkt machen kann. So habe ich mich für einen Beitrag fürs SOS-Kinderdorf in Uganda entschieden.



Warum Uganda? Einmal, weil meine Freundin Nicole in Ruanda wohnt und ich von dort immer Geschichten von vor Ort erfrage. Und Ruanda und Uganda sind Nachbarländer und damit nicht unähnlich. Und ein Land aus Afrika deshalb, weil ich glaube, dass man mit Arbeit vor Ort den Menschen dort eine bessere Zukunft bieten kann. Mit Ausbildung und Chancen können sie in ihrer Heimat bleiben und machen sich nicht auf, bei uns ihr Glück zu versuchen. Unterstützung vor Ort als Fluchtprävention quasi.

Nahezu 20 Prozent der Bevölkerung Ugandas lebt immer noch in Armut, vor allem in ländlichen Gebieten. Dort leben sie von der Landwirtschaft, sind allerdings von den klimatischen Bedingungen abhängig und produzieren häufig zu wenig Nahrungsmittel, um ihre Familien ernähren zu können. Unterernährung ist somit ein alltägliches Problem: 38 Prozent der Kinder unter fünf Jahren leiden an chronischem Hunger und können nicht so wachsen, wie sie sollten.

Seit 1991 ist SOS-Kinderdorf in Uganda tätig und betreibt mittlerweile vier Zentren, wo rund 600 Kinder ein Zuhause gefunden haben. Viele Kinder in Uganda haben durch Krieg und Krankheiten (allen voran AIDS) ihre Eltern verloren. Durch die wachsende Verstädterung und der Auflösung der traditionellen Großfamilie finden sich Kinder oft alleine wieder. Im Norden herrschen zudem bürgerkriegsähnliche Zustände, wo Kinder oft ihre Eltern verloren haben und als Schutzschilder, Lastenträger und Soldaten missbraucht werden. Viele Kinder müssen schon jung die Schule abbrechen, um für ihre Familie zu sorgen.

Vor allem Kinder brauchen Schutz und Unterstützung, SOS-Kinderdorf hilft hier vor Ort.



Ich habe mir als Rezept ein Curry überlegt mit Zutaten, die auch vor Ort erhältlich sind: Kartoffeln, Zwiebeln, Karotten und Tomaten. Dazu für uns den Luxus der Hühnerteile, Fleisch ist nur für wenige Bestandteil des täglichen Speiseplans. Vor Ort typisch sind auch noch Kochbananen, Maniok und Erdnüsse, die oft zu einer dicken Erdnussauce verkocht werden. Ich habe diesmal nur ein paar Erdnüsse oben drüber gestreut - und die sind natürlich fairtrade, versteht sich.

Gleichzeitig habe ich auf SOS-Kinderdorf eine Spendenaktion eingerichtet. Hier bitte ich euch, mit euren Spenden die Kinder vor Ort zu unterstützen. Damit ihr einen Vergleich habt: mit 250€ ermöglicht man einem Kind die Verpflegung für einen Monat, mit 20€ bekommt ein Kind neue Schuhe, mit 16€ kann man ein neues Moskitonetz kaufen und ein Kind vor Malaria schützen. Kann ich auf euch zählen?

* Die Fotos und Texte zu den SOS-Kinderdörfern Uganda wurden mir von SOS-Kinderdorf zur Verfügung gestellt.






Tomaten-Zwiebelcurry aus Uganda

(Rezpet zum Drucken

2 große Zwiebeln (rund 300g)
2 TL Kreuzkümmel
1 TL mildes Currypulver
700 g Tomaten
300 g Karotten
500 g Kartoffeln
Salz, Pfeffer, Öl

1 Handvoll grob gehackte Erdnüsse

Die Zwiebeln vierteln und in grobe Scheiben schneiden, die Tomaten grob hacken. Die Karotten und Kartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.

In einem schweren Topf ein wenig Öl erhitzen. Darin die Zwiebeln bei mittlerer Hitze rund 5 min. anbraten. Dann den Kreuzkümmel und das Curry zugeben und unter Rühren braten bis die Gewürze zu duften beginnen. Die Tomaten unterrühren und einmal ordentlich aufkochen lassen. Die Tomaten sollten dabei gut Saft abgeben.

Die Karotten und die Kartoffeln zugeben und das Curry so lange kochen bis die Karotten und Kartoffeln weich sind. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit den grob gehackten Erdnüssen servieren.

Dazu passen auch im Ofen gebackene oder grillte Hühnerteile. Wenn man das Curry nur als Beilage zu Fleisch macht, dann die Menge um rund 1/5 reduzieren!


Montag, 19. September 2016

Im süßen Törtchenhimmel

Wo geht man hin, wenn es im Büro eine kleine Pause braucht, man Lust auf eine süße Kleinigkeit hat und eine richtig große Auswahl haben will? Ins Klein & Fein auf der Maria Theresienstraße! Dort ist das Reich von Petra Unterweger, die ihre hausgemachten Süßigkeiten anbietet. Auf dem Tresen bleibt für anderes kein Platz, so biegt er sich unter Cupcakes unterschiedlicher Sorten und Größen, Torten, Macarons und Keksen.



Aber der Reihe nach... Das Klein & Fein findet ihr auf der Maria Theresienstraße ungefähr gegenüber vom Tirol Shop. Meist stehen ein paar kleine Tische auf der Straße, an denen kann man sich gut orientieren. Das Café ist klein, aber fein, der Name somit sehr treffend.

Im Inneren stehen ein paar Marmortische, ein paar wenige Tische findet man draußen, und oft ist es mir schon passiert, dass ich keinen Platz gefunden habe, weil die wenigen Sitzplätze schnell voll sind. Seit der Eröffnung hat sich das Café auch ein wenig gewandelt. So ist eine Kommode dazu gekommen, wo Petra selbst gemachte Kekse, Marmeladen und Kräutersalze anbietet. Die Wände schmücken Bilder und Emailschilder, die meisten mit Kuchenmotiven. Allerlei Schnick-Schnack hat sich auf kleinen Regalen angesammelt und machen das Café so richtig gemütlich.






















Petra hat eine besondere Liebe zum Detail, das sieht man am von ihr ausgewählten Geschirr, den kleinen Tabletts, auf denen der Kaffee serviert wird und an der Tischdeko. Den Kaffee bezieht sie von Afro Coffee – allerhöchste Qualität und fair trade. Und das schmeckt man! Und eben die süßen Köstlichkeiten dazu. Oft weiß ich gar nicht, was ich auswählen soll, so viel wird angeboten! Vor allem die Cupcakes kann ich empfehlen, die immer aufwändig verziert sind! Auch glutenfreie Varianten gibt es immer im Angebot!
























Auch mittags ist das Klein & Fein ein Besuch wert: auf der Tageskarte gibt es einfache, aber gute Speisen, immer eine vegetarische Variante, dazu Suppe und/oder Salat. Auch Veganer finden hier genug Auswahl. Und wenn man keinen Platz findet, dann bekommt an das Mittagessen in einer Tupperbox mit. Diese muss man dann beim nächsten Besuch wieder mitbringen, aber den Aufwand ist es allemal wert, wenn einem die Müllvermeidung am Herzen liegt. Eine tolle Idee, finde ich.

Petra versucht, so viele Zutaten wie möglich regional zu kaufen: so kommen Bioeier, Obst und Gemüse von Bauern aus Tirol. Zudem verwendet sie keine Fertigprodukte, was man ganz deutlich schmeckt.
























Das Klein & Fein ist somit ein Ziel für alle, die gerne Süßes haben oder Mittags ein warmes Essen ohne Fertigprodukte. Aber auch das eine oder andere Mitbringsel lässt sich in dem gemütlichen Kaffee finden!



Am 30. September 2016 feiert das Klein & Fein seinen
2. Geburtstag!


Maria Theresien Straße 42a, Innsbruck
Reservierungen unter Tel. 0512 / 580405

Montag-Freitag 10.00 - 17.00 Uhr
Samstag 10.00-13.00 Uhr (nur an den Brunchsamstagen geöffnet)
Sonntag & Feiertage geschlossen